Hochfester Beton DIN EN 206-1/DIN 1045-2:

Betone der Druckfestigkeitsklassen C55/67 bis C100/115 werden nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2 als hochfeste Betone bezeichnet. DIN EN 13670/DIN 1045-3 teilt diese, abgesehen vom C55/67-Beton, der der Überwachungsklasse 2 zugeordnet ist, der Überwachungsklasse 3 zu. Betone der Druckfestigkeitsklassen C90/105 bzw. C 100/115 bedürfen auch nach neuer Betonnorm einer Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung oder einer Zustimmung im Einzelfall.

Zur Erhöhung der Festigkeit und Dichtigkeit kann Silicastaub, der sekundär mit Calciumhydroxid reagiert, verwendet werden (puzzolanische Reaktion). Die microfeinen Partikel führen zu einer Verminderung von Poren und Kapillaren und damit gegenüber Betonen im normalen Festigkeitsbereich zu einem wesentlich dichteren Betongefüge. Daher zeichnen sich hochfeste Betone durch eine deutlich verbesserte Dauerhaftigkeit aus, d.h. diese haben u.a. einen höheren Widerstand gegen chemische und mechanische Angriffe, und werden deshalb auch als Hochleistungsbetone bezeichnet.

Hochfeste Betone eröffnen neue Wege im Betonbau. Schlankere und damit leichtere Konstruktionen sind möglich. Beim Bau von Tresor- und Sicherheitsräumen erhöhen hochfeste Betone die Schutzwirkung. Bevorzugt eingesetzt für hoch beanspruchte Druckglieder ergeben sich mit hochfestem Beton konstruktive und wirtschaftliche Vorteile.
TRAPOBET Transportbeton GmbH Kaiserslautern KG - Opelkreisel 20-22 - 67663 Kaiserslautern - Tel: 0631 35176-0 - zentrale@trapobet.de